ULTRAS KREFELD

Viktoria Köln (H)

Wie heißt es so schön… jede Serie geht einmal zu Ende. Und so unterlag man dem Ligakrösus Viktoria Köln auf eigenem Rasen 1:2. Mit 5.413 Zuschauern konnte jedoch ein neuer Saisonrekord aufgestellt werden.

Zu Spielbeginn gab es wieder eine kleine Choreo zu bewundern. Im unteren Teil des Blocks kamen zum Einlauf der Mannschaften 9 rote Buchstaben im Graffitistyle, die den Schriftzug „UERDINGEN“ ergaben, zum Vorschein. Als sich unsere Jungs gerade auf dem Weg in die Fankurve machten, gab es dazu einen blauen Konfetti – / Luftschlangenregen. Durch eine Windböe geriet das Gesamtbild etwas ins wanken, sah aber trotzdem nicht schlecht aus. Vielen lieben Dank an alle Helfer und Spender. Ohne Euch wäre die Umsetzung sowie die Finanzierung nicht möglich. Also nochmal DANKE!!!

Stimmung im ausverkauften Franz Raschid-Block zu Beginn ganz gut. Mitte der ersten Halbzeit gab es dann ein paar kleine Durchhänger und nur der untere Teil des Blocks zog mit. Nach der Halbzeit präsentiert man ein Spruchband: „Wenn man sein Spielzeug nicht mehr will, kommt es in den (Tabellen)keller.“ Eine Anspielung, dass Teile der Vereinsführung innerhalb weniger Jahre erst Germania Dattenfeld übernommen hat, daraus dann Germania Windeck entstanden ist und nun sein aktuelles Spielzeug Viktoria Köln heißt. Mit Dattenfeld sowie Windeck lief es sportlich sehr gut. Windeck schaffte sogar letzte Saison den sportlichen Aufstieg in die 4. Liga) Beide Vereine spielen heute wieder im Niemandsland der Amateurligen. Es bleibt also abzuwarten, wann die Herren eine neue Liebe entdeckten und die Viktoria zu ihrem anderen ausrangierten Spielzeugen packen. Nach dem 0:1 (50. Minute) konnte der Support nochmal verbessert werden und sogar der benachbarte Block L zog teilweise gut mit. Genau so hätte es man es sich die Woche zuvor in Homberg gewünscht. Genutzt hat es unterm Strich dann leider nichts. In der 84. Minute das 0:2. Im Gegenzug zwar durch Höfler noch der Anschlusstreffer, aber die Viktoria schaukelte danach clever das Spiel nach Hause und konnte schließlich einen verdienten Auswärtssieg feiern.

Nach dem Spiel dann verkehrte Welt in der Grotenburg. Während die Viktoria mit ihren ca. 250 Fans versucht die Humba anzustimmen, feiert der Heimblock minutenlang seine Jungs trotz Niederlage. Schön, dass man in Uerdingen nicht immer nur zwischen Sieg oder Niederlage unterscheidet, sondern auch Einsatz und Kampf honoriert.

Nächsten Samstag gibt dann der VfB Speldorf (18.00 Uhr) seine Visitenkarte in der Krefelder Grotenburg ab.

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