Zum letzten Meisterschaftsspiel ging es zu Alemannia Aachen II. Da sich das Spiel wieder zu einer typischen Uerdinger Zitterpartie entwickelte, machen wir es hier kurz und schmerzlos. Am Ende konnten 1.500 Uerdinger (2000 insgesamt) im Aachener Tivoli einen 3:2 Auswärtssieg feiern und damit das Ticket für die Relegationsspiele fest gebucht werden.
Stimmung leider nur mittelmäßig. Die Fanszene schaffte es leider wieder einmal sich im kompletten Gästebereich zu verteilen. Dadurch der Support nicht so gut, wie er eigentlich hätte sein können, wenn alle geschlossen gestanden hätten. Die extra für den Eckblock geplante Choreo musste daher kurzfristig ausfallen. Das nächste mal bitte besser machen!!!
Nach der peinlichen 1:2 Niederlage im Nachholspiel beim Kellerkind Erndtebrück und der Trainerentlassung von Jörg Jung + Co war mit den beiden Aufstiegshelden Albayrak und Kockel schnell Ersatz gefunden. Es bestand wieder Hoffnung, das Saisonziel Aufstieg in die Regionalliga doch noch zu erreichen.
Nach Köln sollte nun auch in Duisburg die Ausstiegsfete versaut werden und so ging es mit ca. 200 Uerdingern Richtung Wedau um dort das Spiel gegen die kleinen Zebras des MSV Duisburg zu bestreiten. Hinfahrt ganz entspannt, ebenso die Grünen. Der Ordnungsdienst allerdings auffallend dumm. Aber das kennt man ja bereits aus anderen Spielen gegen Teams aus dem Duisburger Raum. Und daher war es auch wieder mal kein Problem diverse Materialverbote einfach zu umgehen.
Pokalhalbfinale hört sich alleine schon mal toll an. Wenn der Gegner dann noch RW Essen heißt setzt dies der ganzen Sache die Krone auf. So stieg also an einem Mittwoch Abend die vorletzte Hürde zur Teilnahme am DFB-Pokal. 6.201 Zuschauer hatten sich in der heimischen Grotenburg zu diesem Topspiel eingefunden.
Nach dem Auswärtsspiel in Siegen am letzten Freitag stand auch dieses mal wieder eine besondere Tour für uns an. Anstatt im Dreck auf irgendwelchen Sportplätzen zu stehen, führte uns unser Weg diesmal in das Müngersdorfer Stadion – die Heimat des 1. FC Köln. Erinnerungen an alte Bundesligatage wurden geweckt. Nur diesmal ging es nicht gegen den ranghöchsten Fußballclub der Stadt sondern leider nur gegen die Nummer drei der Stadt – den FC Viktoria Köln.
Unsere Mannschaft hatte sich während der Woche zu Wort gemeldet, sich für die schlechte Leistung der letzten Spiele entschuldigt und wieder Besserung versprochen. Nun kann man über über solche öffentliche Briefe geteilter Meinung sein. Dienen diese nur um Ruhe in den Laden zu bekommen oder ist der Inhalt wirklich ernst gemeint und aus Überzeugung zu Papier gebracht worden?
Spiele gegen den VfB Speldorf sind immer etwas besonderes. Mal ist es eine total überforderte Hundertschaft, die mit viel zu viel Schärfe zu Werke geht. Mal ein Ordnungsdienst, der soviel Chaos verursacht, dass selbst die Polizei gegen den Ordnungsdienst einschreiten muss. Und immer mit dabei das gesamte Gesindel, was Mülheim in Sachen „Fußballfans“ zu bieten hat.
Es ging mal wieder auf Reisen. 350 der insgesamt 500 Zuschauer drückten den Gästen beim SV Schermbeck die Daumen. Stimmung jedoch nicht so der Hit. Zum Intro sowie während des Spiel immer wieder Fahnen und Doppelhalter im Einsatz. Sonst leider recht mau. Gott sei Dank brachten einige Spieler des SV Schermbeck sowie der der Schiri durch ihre Verhalten bzw. Entscheidungen etwas Stimmung in den Laden.