Mitte der neunziger Jahre entwickelte sich in Uerdingen eine neue Fanszene, die Szene der „Ultras“. Anfangs war die Pyrotechnik einziges Element des Supports. Andere optische und vor allem akustische Komponenten blieben bis Ende der neunziger aus.
Doch nach dem Abstieg in die Regionalliga West-Südwest entdeckte man auch in „Oedingen“ erste Doppelhalter und kleine zusammengereimte Wortfetzen. Der Durchbruch der Uerdinger Ultraszene vollzog sich am 05.11.2000 beim Gastspiel in Verl mit der Gründung der „Ultras Krefeld“. Anfangs waren es nur etwa 10 Leute. Die Ultras Krefeld hatten weder ein geregeltes finanzielles Einkommen noch eine arbeitsaufteilende Struktur. Trotzdem versuchte man sich noch in der Saison 2000/2001 mit ersten Choreografieversuchen.
Doch über Mülltüten, Luftballons & Banderolen ging es nicht hinaus. In der darauf folgenden Saison bekamen die Ultras Krefeld eine Struktur. Aufgaben wurden verteilt, jedes Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag, Fanartikel wurden hergestellt & eine Homepage erstellt. Zu vielen Ligaspielen gab es kleinere Aktionen und in den Pokalspielen sah man erste größere Choreografien. Mit der Organisation hapert es noch, aber auch diese Mängel werden nach und nach verschwinden. Die Akustik wurde dank eines überdachten Fanblocks auf der Haupttribune der Grotenburg (Block K) und eines „Einheizers“ verbessert. Die geringen Zuschauerzahlen in Uerdingen, teilweise herbeigeführt durch das Desinteresse der Stadt Krefeld am Fußballsport sind Schuld daran, dass die Stimmung noch durchaus verbesserungswürdig ist. Mittlerweile zählten wir über 50 Zahlende.

Mitglieder aus verschieden Fanclubs. Die Szene ist durchweg unpolitisch – wir zählen auch einige Ausländer zu unseren Mitgliedern. Unser Logo ist ein Totenkopf mit Balkenschal und unsere Farben (blau-weiß-rot) unterscheiden sich etwas von den Vereinsfarben (blau-rot). Nachdem die Ultras Krefeld bis 2005 auf ca 70 Mitglieder angestiegen waren und auch schon die ein oder andere schöne Choreo etc vorzeigen konnten, kam es in der Saison 2004/05 zum Zwangsabstieg des KFC in die Oberliga. In der folgenden Sommerpause wurde dann die Mitgliederliste überarbeitet und die meisten passiven Mitglieder aussortiert. Jetzt zählen die Ultras Krefeld noch ca 30 Mitglieder und ein Aufnahmestop wurde vereinbart. Es sollen nur noch Leute aufgenommen werden, die zur Gruppe passen.
Kontakt: kontakt@ultras-krefeld.net

