Das Grotenburg-Stadion – ein Stück Krefelder Geschichte!

Veröffentlicht am: 03.02.21

Lieber Krefelder und Krefelderin, lieber Politiker unserer Stadt, liebe KFC-Fans,

dass das altehrwürdige Grotenburg Stadion das Wohnzimmer aller KFC-Fans ist, soll an dieser Stelle nicht zum x.-mal durchgekaut werden. Dies ist einfach selbstverständlich und wurde wie gesagt schon oft genug durch zahlreiche Fanaktionen sowie diverse Presseartikel thematisiert und kann von uns an dieser Stelle nur noch mal deutlich unterstrichen werden.

Aber auch für Fußballfans und Fußballinteressierte aus dem In- und Ausland hat die Grotenburg einen immer mehr einzigartigen Stellenwert. Im Zeitalter, in dem alte Stadien hochmodernen Mehrzweckarenen weichen müssen, die, zumindest gefühlt, immer nach dem gleichen Bauplan hochgezogen werden und eher einem Einkaufszentrum anstatt einem typischen Fußballstadion gleichen, erhält unser Krefelder Stadion einen immer mehr bedeutsamen Status für alle Fußballliebhaber. Flutlichtmasten, die einem Fußballfan schon von der Ferne aus zuwinken, findet man immer seltener.

Wir möchten an dieser Stelle auch mal erklären, warum das Grotenburg-Stadion nicht nur für die gern genannten 3.000 bis 3.500 KFC-Fans (trotz dass unsere „Heimspiele“ zuletzt in Duisburg und Düsseldorf stattgefunden haben, lag der Durchschnitt insgesamt bei über 4.000 Zuschauern, bei Heimspielen in Krefeld wäre sicherlich ein Schnitt von ca. 5-6000 möglich) wichtig ist, sondern für die gesamte Stadt Krefeld von Vorteil sein kann und wird. Besonders in der 3. Liga gibt es viele Traditionsvereine wie Dynamo Dresden, Hansa Rostock, den 1. FC Magdeburg, den 1. FC Kaiserslautern oder den TSV 1860 München die unabhängig vom Spieltag regelmäßig von sehr vielen Fans zu ihren Auswärtsspielen begleitet werden. Heißt im Zwei-Wochen-Rhythmus besuchen viele hunderte (manchmal sogar tausendste) Gästefans unser Krefeld, kaufen sich beim Bäcker oder örtlichen Supermarkt / Schnellimbiss ihr Frühstück oder Mittagessen, essen schnell noch ein Eis, verweilen im Biergarten oder besuchen vielleicht noch die Innenstadt um schnell noch etwas zu kaufen, machen ihr Auto für die Rückreise an der Tankstelle fit und übernachten ggf. die eine oder andere Nacht in Krefeld um am nächsten Tag die Stadt etwas genauer zu erkunden. Vielleicht ist sogar noch Zeit um dem benachbarten Zoo kurz einen Besuch abzustatten. Zudem werden auch im Stadion Arbeitsplätze gesichert sowie geschaffen. Vom Catering (Getränke, Bratwurst, VIP) für über 5.000 Personen über den Sicherheitsdienst bis hin zum Minijob beim Kassendienst leistet auch der KFC einen Beitrag zum Bruttosozialprodukt der Stadt Krefeld. Da alles versteuert wird, erzielt auch die Stadt Krefeld höhere Steuereinnahme, welche dann wieder für andere Projekte in unsere Stadt investiert werden können. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Was wir damit sagen möchten, ist, dass eine Investition nicht nur für die ca. 5.000 KFC-Fans sein wird, sondern eine ganze Stadt davon profitieren wird. Viele Fans werden aus eigener Erfahrung bestätigen können, dass sehr oft unsere Auswärtsspiele so oder so ähnlich ablaufen. Städte, die einen positiven Eindruck hinterlassen, besucht man gern ein zweites, drittes oder viertes Mal. Natürlich wird unsere Stadt dadurch übermorgen nicht in Gold schwimmen aber gerade die durch Corona betroffenen Branchen, könnten auch vom KFC Uerdingen 05 bzw. der Zustimmung zur Übernahme der Mehrkosten profitieren.

Hinzu trägt unser KFC Uerdingen 05 auch wie die vielen anderen Vereine in Krefeld eine wichtige, soziale Verantwortung. So sind Teamgeist, Fairness und Respekt unverzichtbar, wenn es um den Umgang miteinander geht und darum, gemeinsam als Team auf sportliche Ziele hinzuarbeiten. Auf und neben dem Platz sind zudem soziale Kompetenzen gefragt, wie Konflikt- und Kooperationsfähigkeit. Aktuell beheimatet unser Club 200 Kinder und Jugendliche in acht Nachwuchsteams, wovon sicherlich jeder einzelne den Traum lebt einmal für das Profiteam seines Jugendclubs (oder sogar Heimatstadt!) in der alt ehrwürdigen Grotenburg auflaufen zu dürfen.

Zuletzt darf man nicht vergessen, dass gerade der Fußball (aber natürlich auch das Eishockey) eine sonst kaum erreichbare Strahlkraft für unsere Stadt besitzt. Wer würde Orte, wie Sandhausen, Hoffenheim oder Heidenheim kennen, wenn es dort nicht einen Proficlub geben würde?

Mit diesen Worten möchten wir besonders die Ratsparteien SPD, Bündnis90/Die Grünen sowie die CDU für eine Zustimmung der Kostenübernahme für unsere gemeinsame Grotenburg appellieren. Niemand von uns steht noch hinter der Vereinspolitik von Herrn Mikhail Ponomarev. Die Außendarstellung ist eine einzige Katastrophe und unser Club bundesweit eine einzige Lachnummer. Sie, liebe Ratsfrauen und Ratsherren, haben aber mit Ihrer Stimme jedoch die Möglichkeit mit sich im Namen aller Krefelder deutlich davon zu distanzieren und nicht am Ende zusammen mit Mikhail Ponomarev und Nikolas Weinhart als Totengräber des Krefelder Fußballs genannt zu werden.

Die Vorzeichen stehen nicht gut aber wir brauchen JETZT ein Zeichen der Krefelder Politik! Ein Zeichen PRO Profifußball in Krefeld! Ein Zeichen für alle Krefelder sowie ein Zeichen für mögliche Sponsoren zukünftig den Verein KFC Uerdingen und damit die Stadt Krefeld zu unterstützen!

Ultras Krefeld im Februar 2021

 

Unterstützer (27 Gruppen Fanclubs):

Jugend der Stadt

Grotenfront

Jungfront

Kategorie Crefeld

Abriss Kommando 47

Burgwächter

Blue Red Army 2002

Blau Rote Zoras

Hood Boyz Oppum

Sektion Fanta Korn

Iron Skullz

Inferno Uerdingen

Sektion Oppum

Ostgroten

Alte Blau Rote Freunde

Uerdingerjungs

Ekipa Krefeld

Gatherhof

Uerdinger Halunken

Bulldogs Krefeld

HerzSchlag 13

Ultras Croatia 95

Fanclub `All inclusive`

Niederrheinpiraten

Block H

Funkhaus 05

Supporters Club Krefeld e.V.

 

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